Stellenanzeigen werden gesehen, Kampagnen generieren Klicks und Interesse ist vorhanden. Trotzdem bleiben die Bewerbungen häufig hinter den Erwartungen zurück. Woran liegt das?
Der Grund liegt häufig nicht in der Stellenanzeige selbst, sondern im Recruiting Funnel. Jeder zusätzliche Schritt, jede unnötige Hürde und jeder unklare Übergang erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass potenzielle Kandidaten abspringen. Oft gehen die meisten Interessenten verloren, lange bevor überhaupt eine Bewerbung entsteht.
Deshalb lohnt es sich, den gesamten Bewerbungsprozess zu betrachten – vom ersten Kontakt bis zur abgeschlossenen Bewerbung.
Was ist ein Recruiting Funnel?
Der Recruiting Funnel beschreibt den gesamten Weg, den potenzielle Kandidaten vom ersten Kontakt mit einer Stelle bis zur abgeschlossenen Bewerbung durchlaufen.
Typischerweise umfasst er folgende Phasen:
Aufmerksamkeit
Interesse
Klick auf die Stellenanzeige
Besuch der Karriereseite
Bewerbung
Auswahlprozess
Jede Phase baut auf der vorherigen auf und beeinflusst die nächste. Funktioniert eine davon nicht optimal, sinkt die Zahl der Bewerbungen automatisch. Deshalb lohnt es sich, nicht nur die Bewerbungszahlen zu betrachten, sondern den gesamten Recruiting Funnel regelmässig zu analysieren.
Fehler 1: Die falsche Zielgruppe wird erreicht
Der beste Bewerbungsprozess bringt wenig, wenn die Stellenanzeige nicht die richtigen Menschen erreicht. Viele Unternehmen veröffentlichen ihre Stellen dort, wo sie schon immer präsent waren, nicht unbedingt dort, wo sich ihre Zielgruppe tatsächlich bewegt. Gerade passive Kandidaten müssen aktiv angesprochen werden. Dafür braucht es die richtigen Kanäle und Inhalte. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag „Wie präsent ist Ihre Zielgruppe wirklich auf Social Media?".
Fehler 2: Die Stellenanzeige überzeugt nicht
Der erste Eindruck entscheidet häufig darüber, ob jemand weiterlesen möchte. Unklare Titel, austauschbare Texte oder fehlende Vorteile führen dazu, dass Kandidaten die Anzeige schnell wieder verlassen. Eine gute Stellenanzeige beantwortet früh die wichtigsten Fragen: Was macht die Stelle interessant? Warum sollte sich jemand genau hier bewerben? Und was unterscheidet das Unternehmen von anderen Arbeitgebern?
Fehler 3: Die Kandidatenreise ist zu kompliziert
Selbst die beste Stellenanzeige verliert an Wirkung, wenn der Weg zur Bewerbung unnötig kompliziert ist. Lange Formulare, Pflichtfelder oder der sofortige Upload eines Lebenslaufs schrecken viele Interessenten ab, insbesondere passive Kandidaten. Je einfacher der Bewerbungsprozess gestaltet ist, desto höher ist in der Regel auch die Abschlussquote.
Warum einfache Bewerbungsprozesse immer wichtiger werden, lesen Sie in unserem Beitrag „WhatsApp Recruiting: Warum einfache Bewerbungen immer mehr gewinnen".
Fehler 4: Die Karriereseite bremst Interessenten aus
Die Karriereseite ist häufig der entscheidende Übergang zwischen Interesse und Bewerbung. Lange Ladezeiten, unübersichtliche Informationen oder eine schlechte mobile Darstellung führen dazu, dass Kandidaten den Prozess abbrechen. Eine moderne Karriereseite sollte übersichtlich aufgebaut sein, Vertrauen schaffen und den nächsten Schritt klar kommunizieren. Mit My.two.jobs können Unternehmen ihre Karriereseite als Teil einer durchgängigen Kandidantenreise gestalten – von der Stellenanzeige bis zur unkomplizierten Bewerbung.
Erfolgreiches Recruiting betrachtet den gesamten Funnel
Unternehmen mit erfolgreichen Recruiting-Kampagnen optimieren nicht nur einzelne Stellenanzeigen. Sie analysieren den gesamten Prozess und identifizieren gezielt die Stellen, an denen Kandidaten abspringen. Dadurch lassen sich Massnahmen gezielt verbessern und Budgets deutlich effizienter einsetzen. Häufig braucht es nicht mehr Reichweite, sondern einen Recruiting Funnel, der Interessenten erfolgreich bis zur Bewerbung begleitet.
Wie ein funktionierender Recruiting Funnel aussieht
Ein funktionierender Recruiting Funnel baut Hürden konsequent ab. Interessenten werden Schritt für Schritt durch den Bewerbungsprozess geführt – von der ersten Aufmerksamkeit über die Stellenanzeige bis hin zur Bewerbung. Jeder Übergang sollte dabei möglichst einfach, verständlich und mobil optimiert sein.
Statt einzelne Recruiting-Massnahmen isoliert zu betrachten, unterstützt two.jobs Unternehmen dabei, den gesamten Recruiting Funnel zu optimieren. Von zielgruppengenauen Job Ads über authentischen Unternehmenscontent und optimierte Karriereseiten bis hin zu einfachen Bewerbungswegen wie WhatsApp oder dem Job Quiz greifen alle Bausteine ineinander. Dadurch werden unnötige Hürden reduziert und mehr Interessenten erfolgreich bis zur Bewerbung begleitet. Dadurch entsteht eine durchgängige Kandidatenreise, bei der die einzelnen Massnahmen sinnvoll ineinandergreifen und Interessenten möglichst ohne Hürden bis zur Bewerbung begleitet werden.
Fazit
Viele Unternehmen konzentrieren sich vor allem darauf, mehr Reichweite für ihre offenen Stellen zu erzielen. Dabei liegt das eigentliche Optimierungspotenzial häufig im Recruiting Funnel selbst. Denn Recruiting-Erfolge entstehen nicht durch einzelne Massnahmen, sondern durch ein funktionierendes System. Der Recruiting Funnel ist das zentrale Element dieses Systems.
Möchten Sie herausfinden, an welcher Stelle Ihres Recruiting Funnels potenzielle Kandidaten verloren gehen? Vereinbaren Sie gerne einen unverbindlichen Termin mit unserem Team. Gemeinsam analysieren wir Ihren Recruiting-Prozess und zeigen Ihnen konkrete Optimierungsmöglichkeiten auf.


